![]() | Künstler: Joe Diffie Titel: The Ultimate Collection VÖ: 7. Juli 2009 |
Der 1958 in Tulsa, Oklahoma geborene Songwriter und Sänger steht vor allem für eines: authentische, bodenständige und zeitlose Countrymusik. Und das seit immerhin gut 20 Jahren. Ende der 80er Jahre unterschrieb das "Oklahoma-Music-Hall-Of-Fame"-Mitglied seinen ersten Plattenvertrag und stieg bereits mit seiner ersten Single "Home" in die Country-Charts ein.
Aus einer musikalischen Familie stammend, spielte Diffie bereits als Schüler in verschiedenen Gospel-, Rock- und Country-Formationen. Seine Bluegrass-Band "Special Edition" aber war es, die ihm zu ersten Erfolgen verhalf. Schließlich versuchte sich der junge Diffie in Nashville – und bringt heute seine "The Ultimate Hits"-CD heraus.
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Mit diesen Zeilen eröffnet die Biografie über Joe Diffie. Ein starkes Statement. Eine Aussage über einen Sänger, der authentisch ist, der jedes gesungene Wort ernst meint. Kein Fake, keine Show, keine Schminke. Und genauso klingt auch die Musik von Joe Diffie: ehrlich, bodenständig und von zeitloser Qualität.
Nein, der Zahn der Zeit kann seinen Songs nichts anhaben. Das belegt eindrucksvoll auch diese Zwischenbilanz "The Ultimate Hits" – 21 Songs mit unverfälschtem Country-Feeling. Mal flott, mal balladesk, mal im forschen 2/4-Rhythmus, mal im Walzer-Takt und ein anderes Mal rockig und hemdsärmelig. Ob so oder so, Joe Diffie drückt jedem Song, jeder Gangart seinen unverwechselbaren Stempel auf. Mit einer Stimme, die warm, kraftvoll und eben zu jedem Ton absolut authentisch ist.
Kein Wunder, immerhin entstammt der 1958 in Tulsa, Oklahoma, geborene Sänger und Songschreiber einer musikbegeisterten Familie. Vater und Mutter waren beide Countrymusiker, Bluegrass und Honkytonk der Soundtrack seiner Kindheit. Deshalb spielte Joe bereits als Schüler in verschiedenen Bands. Neben Country versuchte sich der talentierte Spross auch in Gospel und Rock. Seine ersten Erfolge landete er aber mit der Bluegrass-Formation "Special Edition". Als schließlich Hank Thompson einen seiner Songs aufnahm, versuchte Joe Diffie sein Glück in Nashville. Die Folge: Einige der schönsten Kapitel der neueren Country-Geschichte gehen auf sein Konto. Bis es dazu kam, blieb aber auch dem sympathischen Schnauzbartträger das Tingeln und Jobben nicht erspart. Er arbeitete für die Gitarrenfirma Gibson, sang für einen Musikverlag Demobänder ein und schrieb Song um Song. Ende der 80er Jahre unterschrieb er schließlich einen Plattenvertrag. Schon die erste Single "Home" sollte auf Platz eins der Country-Charts landen. Ein Start nach Maß.
Selbstverständlich eröffnet dieser, für seine Karriere wegweisende Track den 21 Titel starken Hitreigen. Knapp 20 Jahre nach Erstveröffentlichung hat der von Fred Lehner und Andy Spooner geschriebene, herrlich gefühlvolle Song nichts von seiner Faszination eingebüßt. Und das gilt auch für die Eigenkompositionen "If You Want Me to" und "New Way (To Light Up an Old Flame)", die Balladen "Ships That Don’t Come in" und "In My Own Backyard", das rockige "Honky Tonk Attitude", dem augenzwinkernden "Bigger than the Beatles" und das sensible "In Another World". Je länger sich die CD im Player dreht, fällt auf: Arrangements und Produktion mögen sich im Verlauf der Jahre verändert haben. Marginal, aber immerhin. Völlig unverändert bleiben über zwei Hitdekaden dagegen die stimmliche Brillanz und die Hingabe der Interpretation von Joe Diffie. Er bürgt für Qualität. Seit zwei Jahrzehnten. Diese Hit-Bilanz ist der gültige Beweis.









